Fischtuberkulose
Der Erreger dieser Krankheit ist noch nicht eindeutig bestimmt. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei aber um Bakterien der Gattung Mycobakterium, die vor allem tropische Süßwasserfische befallen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich, und die Fischtuberkulose geht in der Regel mit einer weiteren Krankheit oder Infektion einher. Die Fischtuberkulose ist die gefährlichste Krankheit, die in einem Aquarium auftreten kann. Sie ist sehr ansteckend und kann sowohl von Fisch zu Fisch als auch über die Nahrung und die Eier übertragen werden.

Symptome:
Betroffene Fische können Deformationen der Wirbelsäule zeigen, stark abmagern und eingefallene Bäuche haben, des weiteren kann es zu Aufhellungen des Farbkleides, Glotzaugen und Entzündungen der Haut kommen.

Therapie:
Die Erreger der Fischtuberkulose können auch Menschen infizieren. Man sollte befallene Fische nie mit bloßen Händen berühren. Wirkliche Heilmittel gegen diese Krankheit gibt es nicht. Bäder mit Aureomycin (26 mg / Liter für Tage) oder Methylenblau (2 g / 1000 Liter für 2 Wochen) zeigen zwar manchmal Erfolg, die beste Therapie liegt jedoch auch hier in der Vorbeugung, indem man eine optimale Wasserqualität gewährleistet, das Becken nicht überbesetzt und den Fischen eine möglichst abwechslungsreiche Kost bietet.