Fischlauskrankheit

Bei der Fischlauskrankheit handelt es sich um eine Krankheit, die von Krebstierchen der Gattung Argulus, den sogenannten Fischläusen hervorgerufen wird. Diese Parasiten werden 7-10 mm lang und sind gut auf der Haut der Fische zu erkennen, wo sie sich mit Saugnäpfen und Klammerhaken festheften und mit einem Stachel Blut saugen. Sie schwimmen von einem Fisch zum anderen und lassen in der Regel rote Einstichstellen mit einem rosa Hof zurück. Der Stich der Fischläuse ist giftig und kann beim Wirtstier Lähmungserscheinungen oder den Tod hervorrufen. Außerdem kann er auch den Erreger der infektiösen Bauchwassersucht übertragen.

Symptome:
rote Einstichstellen, Erregung, Lähmungserscheinungen

Therapie:
Infizierte Stelle mit konzentrierter Salzlösung bestreichen und nachfolgend mit einer Pinzette den Parasiten entfernen oder ein Kurzbad in Kaliumpermanganatlösung (1 g / 100 Liter).